Reflektion am Montag – Blogger goes Fastenzeit

Zugegeben, in der vergangenen Woche habe ich mich nur an einem Tag an der Fastenchallenge beteiligt, was aber nicht zuletzt daran lag, dass ich erst Donnerstag eingestiegen bin und die Bereiche von Freitag und Samstag (T-Shirts und Hosen) für mich nicht mehr relevant waren, da ich sie am Mittwoch schon ausgemistet hatte.
Aber trotzdem habe ich mich von einigem Kram getrennt, der jetzt schon beim Muttertier weilt, damit sie es bei nächster Möglichkeit dort einer gemeinnützigen Einrichtung spendet.

Wie war das Ordnung machen für mich? Was wurde mir dadurch bewusst?
Es ist schön, jetzt wieder einen aufgeräumten Schrank zu haben, in dem tatsächlich nur Sachen liegen, die ich auch bedenkenlos anziehe. Sonst musste ich häufig suchen, weil ich viele T-Shirts nicht mehr getragen habe, weil sie zu groß zu klein, zu abgetragen waren. Jetzt kann ich einfach zugreifen und muss höchstens danach schauen, worauf ich Lust habe.

Wie war es diese Entscheidungen zu treffen, was ich behalten möchte und was nicht?
Befreiend und gar nicht schwer. Ich habe jedes Teil in die Hand genommen und mich gefragt: “Hattest du das im vergangenen Jahr irgendwann mal an?” “Zu welcher Gelegeneheit würdest du das nochmal anziehen?” Wenn ich auf die erste Frage mit “Nein” und/oder auf die zweite mit “Keine Ahnung” geantwortet habe, wurde das Teil entsorgt. Auch Sachen der Art: “In die passt du bestimmt irgendwann mal wieder rein” wurden entsorgt. Sollte ich irgendwann tatsächlich mal eine Kleidergröße weniger haben, was derzeit gar nicht mein oberstes Ziel ist, da ich mich so wie ich bin sehr wohl fühle, möchte ich mich mit neuen Sachen belohnen und nicht die alten Dinger von vor drei, vier Jahren tragen.

Wie ging es mir mit dem Entsorgen und Loslassen?
Sehr gut. Jedem nur zu empfehlen!

Wie betrachte ich nun die Dinge, für die ich mich bewusst entschieden habe, sie zu behalten?
Ich freue mich über die wiedergefundene Ordnung, und über die “Leere” in meinen Schränken. Einige der Dinge, die ich behalten habe, stehen auf der Kippe, weil ich mir nicht sicher war, ob ich sie entsorgen oder behalten wollte. Diesen will ich jetzt noch eine Chance geben, sie tragen und schauen, ob ich mich darin wohlfühle. Wenn nicht: weg auch damit. Auf diese habe ich ein besonderes Augenmerk.

Was ist der wichtigste Gedanke, den ich mir aus dieser Woche mitnehme?
Dass das bestimmt auch in anderen Bereichen gut funktionieren wird. Das Aussortieren von Kleidung fällt mir in der Regel nicht besonders schwer. Anders hingegen sieht es da mit Kleinkram und Nippes aus. Kleinkram und Krempel, den man irgendwann mal gekauft oder, was viel schwerer fällt, geschenkt bekommen hat, und sich nicht “traut” es wegzuwerfen.
Ich hoffe auf, und ängstige mich vor dem Moment an dem mich die Challenge vor diese Aufgabe stellt.

Für alle die noch einsteigen wollen Hier lang –> Fastenchallenge auf Wissensagentur

Geschrieben von Mondscheinblume am 19. März 2012 | Abgelegt unter Bloggerwelt,Kaleidoskop | 3 Kommentare

3 Kommentare zu “Reflektion am Montag – Blogger goes Fastenzeit”

  1. Brittaam 19. März 2012 um 09:37 Link zum Kommentar

    …das mit den Dingen, die man irgendwann mal geschenkt bekam kenne ich nur zu gut. Dabei entsorgt man mit einem Gegenstand doch nur das Teil und nicht die Beziehung….
    Aber es stimmt schon, da bleibt immer der Hauch eines schlechten Gewissens.

    Erleichtert es dich, wenn ich dir die Absolution für Krempel der von mir kam erteile? ;-)

  2. Mondscheinblumeam 19. März 2012 um 09:58 Link zum Kommentar

    *lach* Da müsste ich mal schauen, aber das kann schon sein ;-)

  3. Alexandra Graßleram 19. März 2012 um 14:41 Link zum Kommentar

    Wie schön, dass es für dich gleich so wunderbare Wirkungen hat! Bin ganz begeistert von deinem Elan, den du in die Ausmistaktion steckst.

    Ach und danke für den Hinweis auf Nippes & Co. Das nehme ich doch gern in die Liste auf :D