Blogger goes Fastenzeit – Meine Tage 20 und 21

Diese beiden Tage fasse ich zusammen, da es thematisch gut passt und ich eh nicht viel dazu schreiben kann. Ich soll die Programme des Computers ausmisten und am Samstag meine virtuellen Kontakte durchgehen. Beides geht schnell.

Beim Computer bin ich nicht so fit, dass ich gnadenlos alles rauschmeiße, was mir irgendwie komisch vorkommt. Anfangs war ich von dem Tipp, ein kleines Tool dafür runterzuladen ganz begeistert. Aber nachdem ich mir das alles durchgelesen habe, war ich mir gar nicht mehr sicher, ob ich das überhaupt richtig bedienen könnte und hatte zuviel Angst davor, irgendwas lebensnotwendiges zu löschen. Also mache ich das ganze zu Fuß.  Ich gucke einmal in die Systemsteuerung und finde sogar zwei drei Sachen, die ich nicht mehr brauche. Vieles andere sagt mir nichts und ich bin mir sicher, dass der Liebste das mal installiert hat. Sobald es für ein Handy oder einen mp3 Player ein Programm für den Läppi gibt, muss er das installieren. Ich wette, dass da einige Programme bei sind, wo wir die Handys gar nicht mehr zu besitzen (die sind letzte Woche mit dem Elektromüll entsorgt worden). Da wird der Liebste also auch noch mal drüber gucken müssen. Von all dem anderen Kram lass ich lieber die Finger.

Virtuelle Kontakte habe ich auch nicht wirklich viele. Ich schaue einmal mein Mailadressbuch durch und lösche zwei Adressen, weil ich zu den Leuten keinen wirklichen Kontakt mehr habe. Ich gucke bei der Gelegenheit mal meine Lesezeichen im Browser durch, wo sich auch viele Links zu Blogs finden, die ich irgendwann mal gut fand. Meine Kontakte bei Xing sind nicht der Rede wert und beinhalten fast ausnahmslos Menschen, die ich auch im realen Leben kenne. Meinen Twitteraccount überarbeite ich regelmäßig, so dass sich auch da nichts nennenswertes finden lässt. Und da ich nach wie vor eine Facebookverweigerin bin, habe ich auch da keine 300 Freunde. Das geht also alles recht schnell und ist leider auch nicht so die Erfüllung. Einzig meine aufgeräumten Lesezeichen geben mir ein gutes Gefühl, weil das was ist, was ich eh schon Ewigkeiten machen wollte, aber nie “dazu gekommen” bin.

Geschrieben von Mondscheinblume am 10. April 2012 | Abgelegt unter Bloggerwelt,Kaleidoskop | Kommentare deaktiviert

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